Das erste Semester ist rum, die Klausuren vorbei und endlich steht Freizeit an, möchte man meinen... . Aber auch so gibt es immer was zu tun. Der Placement Test für das nächste Semester steht schon nächsten Monat an und so muss ich doch wieder japanisch lernen und außerdem habe ich es tatsächlich geschafft mir hier eine Arbeit zu besorgen. Ich bekomme zwar kein Geld, aber dafür sitze ich in einem der berühmtesten Lehrstühle der Uni. Die tatsache, dass aussen an der Tür Nachrichtenartikel in englischer Sprache hängen spricht auch schon Bände, denn in die englischen Nachrichten kommt nur was auch halbwegs international von Bedeutung ist. Darüberhinaus hat man von meinem Professor schon Comics gezeichnet, er war wohl auch schonmal im Fernsehen und gerade heute waren schon wieder Fotografen da. Und um es nun nicht länger vorweg zu nehmen, das Thema an dem diese Forschungsgruppe arbeitet ist ein sogenanntes Brain-Computer Interface. Es handelt sich dabei um ein nicht-invasives Gerät. Oder um es verständlich auszudrücken: Ein EEG liest die Gehirnströme, ein Computer interpretiert was sie bedeuten und macht dann irgendetwas. Auf diese Art und Weise kann man ganz einfache Dinge, wie die Maus bewegen, nur mit Gedanken tun. Oder man schließt es an Second Life an und bewegt seine Spielfigur damit durch die Welt. Steckt aber noch alles in den Kinderschuhen, zum Autofahren wird es also in näherer Zukunft keiner benutzen.
Letztes Wochenende war ich mit ein paar Leuten aus meinem Wohnheim auf einer Kurzreise (1 Nacht) etwas südlich von Tokio. Die Stadt hies Inadori und eigentlich gabs da gar nichts bis auf das Hotel und die heisse Quelle dort, in der wir dann baden waren... . Naja und die Nacht die wir durchgemacht haben. War aber eine sehr schöne Sache und ich habe mal ein bisschen mehr von Japan gesehen als nur Tokio und Yokohama.
Dienstag, 12. Februar 2008
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1 Kommentar:
Cool... Daniel, ich sehe meine Datenbuchse am Horizont aufblitzen *freu*
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